Alltagsunterstützung für Menschen mit Behinderung: individuell und selbstbestimmt

Verfasst von

in

Selbstbestimmung im Alltag

Alltagsunterstützung für Menschen mit Behinderung: individuell und selbstbestimmt

Ein erwachsener Rollstuhlnutzer bespricht mit seiner Begleitperson einen gemeinsamen Weg.

Menschen mit Behinderung haben unterschiedliche Wünsche und Voraussetzungen. Gute Unterstützung beginnt damit, der Person zuzuhören und sie selbst bestimmen zu lassen, welche Begleitung im Alltag hilfreich ist.

Was im Alltag wichtig sein kann

Je nach individueller Absprache kann nicht-medizinische Unterstützung etwa Gesellschaft, Begleitung bei Besorgungen oder Spaziergängen und leichte praktische Hilfe umfassen. Entscheidend ist, was die Person selbst möchte und welche Aufgaben zum vereinbarten Angebot passen.

Zugänglichkeit und Kommunikation besprechen

Vor einem ersten Termin kann geklärt werden, welche Wege barrierefrei sind, wie die Kommunikation am besten gelingt, welche Hilfsmittel genutzt werden und ob es besondere Sicherheits- oder Zeitbedürfnisse gibt. Die Person selbst sollte dabei so weit wie möglich die Richtung vorgeben.

Selbstbestimmung respektieren

Unterstützung soll Entscheidungen erleichtern, nicht ersetzen. Angehörige oder vertraute Personen können auf Wunsch einbezogen werden. Vereinbarungen sollten verständlich sein und sich an den Zielen der Person orientieren.

Grenzen transparent machen

AlltagsNah bietet praktische Begleitung im Alltag, keine medizinische Behandlung, Pflege oder Therapie. Ob ein konkreter Bedarf in den Rahmen fällt, wird vorab offen besprochen; bei spezialisierten oder medizinischen Anliegen ist eine passende Fachstelle erforderlich.

Möchten Sie unverbindlich klären, welche Alltagshilfe möglich ist? Kontakt aufnehmen.

← Zum Ratgeber